Für viele ÖsterreicherInnen bedeutet die Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern Verzicht auf Naschereien. Um stolze 40 Tage durchzuhalten und nicht frühzeitig abzubrechen, braucht man einen starken Willen. Diese Tipps sollen dir durch die Fastenzeit helfen.

Vorbereitung ist wichtig

Ein Fasten von heute auf morgen ist schwer, wenn man noch die ganzen ungesunden Lebensmittel im Kühlschrank hat. Geschickter ist es, bewusst für die Fastenzeit einzukaufen. Egal ob man auf Zucker, Fleisch, Gluten etc. verzichten will. Ein paar Rezepte vorbereiten, bewusst dafür einkaufen gehen und schon klappt der Start besser. Wer übrigens vergessen hat am Aschermittwoch zu starten – auch ein späterer Beginn ist OK. Dann sind es zwar keine 40 Tage, aber ein bewussterer Umgang mit Essen und ein Reduzieren von ungesunden Lebensmittel ist nie falsch.

Motivation erhalten

Warum fastest du? Egal ob Gewichtsreduktion, gesünder ernähren oder religiöse Gründe – schreibe deine Motivation auf oder noch besser – erstelle eine Collage aus Bildern und Texten. Diesen Motivations-Push an den Kühlschrank hängen oder einen anderen stark frequentierten Ort im Zuhause. Und immer, wenn du schwach wirst einen Blick darauf werfen!

Die richtige Fastenart

Auf feste Nahrung verzichten ist nicht so deins? Na dann ist 40 Tage lang Flüssignahrung nicht deine Fastenart. Überlege dir, wie du fasten willst und vor allem, ob die Art zu fasten 40 Tage machen willst. Vergiss nicht, es gibt zahlreiche Fastenkuren. Man muss nicht immer die radikalste nehmen um den eigenen Körper zu reinigen. Ein Verzicht auf Fast Food, Rauchen, Alkohol oder Schokolade kann ein guter Anfang sein.

Cheat Day

Fasten ist nicht leicht. Und bevor sich ein Heißhunger auf Hamburger & co. aufbaut ist es vielleicht besser, eine kurze „Pause“ einzulegen. Das muss kein kompletter „Cheat Day“ sein, ein Bonbon oder ein zuckerfreier Kaugummi kann ausreichen. Besser ist es natürlich, dass man sich als Belohnung etwas anderes aussucht. Eine Massage, die Schuhe die man schon ewig kaufen will, oder Konzertkarten. Mit bewussten Belohnungen schafft man die 40 Tage leichter.

Mehr trinken

Dass man ausreichend trinken soll gilt nicht nur in der Fastenzeit. Aber hier ganz besonders. Wenn der Körper Schadstoffe ausscheiden soll, ist ausreichend Flüssigkeit notwendig. Wasser ist natürlich ideal. Aber auch ungesüßte Tees sind erlaubt. Verspürt man während des Tages Hunger, kann ein lauwarmes Glas Wasser gut helfen.

Viel Wasser oder ungesüßte Tees helfen gegen das Hungergefühl.

Viel Wasser oder ungesüßte Tees helfen gegen das Hungergefühl.

Bewegung

Je mehr du nur herumliegst, desto schwerer wird dir die Fastenzeit vorkommen. Denn wem langweilig ist, der denkt häufiger an Essen. Sport hilft nicht nur die (freie) Zeit zu vertreiben, sondern unterstützt deinen Körper beim Reinigungsprozess. Wer ordentlich ins Schwitzen kommt sollte aber unbedingt auch viel trinken!

Weg mit Ablenkung

Du folgst auf Social Medias nicht nur Freunden sondern auch Kochsendungen, Promis oder Magazinen? Dann können durch diese Ablenkung die 40 Tage noch schwerer werden, als sie eh schon sind. Versuche, deinen Medienkonsum etwas einzuschränken und besonders jene Kanäle zu meiden, die dein Fasten gefährden könnten. Also Kochrezepte vorübergehend verbannen und Kochsendungen wegzappen.

Freunde unterstützen

Eine große Unterstützung ist es natürlich, wenn du nicht alleine fastest, sondern Freunde als Unterstützer hast. Zusammen kochen, essen und einkaufen gehen erleichtert die Fastenzeit ungemein. Wenn du alleine durch die 40 Tage musst, dann verzichte wenn möglich auf Partys oder Restaurantbesuche. Während andere feiern oder schlemmen zuzusehen ist schon eine harte Challenge.

Egal für welche Art des Fastens du dich entscheidest, wichtig ist, dass du auf deinen Körper achtest und nichts übertreibst. Besser weniger streng fasten als deinem Körper zu schaden! Und hast du die 40 Tage geschafft, gehe es danach wieder langsam an. Sonst war vielleicht die ganze Mühe umsonst!

Autorin:  Sarah Wenk
Bilder: Pixabay

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