Kekse, Lebkuchen und Punsch. Die Vorweihnachtszeit bietet zahlreiche Genüsse. Doch leider verstecken sich in vielen Schmankerln Kalorien, die insbesondere für Diabetiker eine Gefahr darstellen können. Wir haben uns daher überlegt, wie man die Adventszeit mit Genuss, aber ohne Reue, erleben kann.

Wenn es draußen kalt wird und die Vorweihnachtszeit immer näher rückt, dann beginnt für viele ÖsterreicherInnen jene Zeit im Jahr, in der genussvoll geschlemmt werden darf. Kekse backen, Tee, Glühwein oder Punsch zubereiten und Maroni schälen gehört für die meisten dazu. Genauso wie ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt. Doch wer auf seine Ernährung achtet, stellt fest, dass die meisten weihnachtlichen Leckereien ordentlich Kalorien beinhalten. Also auf alles verzichten?

Süßstoffe als Alternative

Wer selber bäckt, kann ganz leicht den Zuckeranteil in den Keksen reduzieren. Die meisten Rezepte lassen es zu, dass man die Süße durch alternative Süßungsmethoden genauso erreicht, wie mit Zucker. Auch bei der Konsistenz von Weihnachtskeksen oder Lebkuchen spürt man keinen Unterschied. Für das Süßen von Tees, Glühwein oder Punsch kann man genauso auf Süßstoffe und damit deutlich weniger Kalorien zurückgreifen. Manche verwenden für ihren eigenen Mix eine Kombination aus Zucker und Süßstoffen. Am besten einfach ausprobieren und auf die Dosierungsempfehlung der Hersteller achten.

Apfel-Zimt-Kekse

Apfel-Zimt-Kekse nach dem Rezept von Mariella Lahodny-Bothe.

Je nach Süßstoff ist nämlich die Süßkraft unterschiedlich. Cyclamat ist beispielsweise nur 30-50 Mal süßer als Zucker. Stevia hingegen kann bis zu 300 Mal süßer als Zucker sein. Daher sollte man beim Dosieren vorsichtig vorgehen. Für Apfel-Zimt-Kekse (Rezepte von Foodstylistin und Ernährungswissenschafterin Mariella Lahodny-Bothe als Download unter dem Artikel) werden z.B. nur 2 ½ Teelöffel flüssiger Süßstoff gebraucht.

 

Wie naschen Diabetiker?

Insbesondere für Diabetiker stellen Lebensmittel, die keine genauen Nährwertangaben haben, eine Schwierigkeit dar. Ihre Ernährung muss genau auf die Medikamente und den Blutzuckerspiegel abgestimmt sein. Doch immer nur die gleichen Diabetiker-Kekse zu essen ist gerade zur Vorweihnachtszeit schwierig. Daher bietet es sich hier besonders an, eigene Kekse zu backen und gegebenenfalls mit einem behandelnden Arzt oder Diätologen Rezepte abzuklären.

Weihnachtsmärkte mit all ihren Köstlichkeiten stellen daher für Diabetiker eine besondere Herausforderung dar. Während viele glauben, sie müssten auf sämtliche Leckereien verzichten, kochen und backen die anderen einfach selber. So weiß man genau, welche Inhaltsstoffe in welchem Verhältnis enthalten sind. Also einfach Rezepte downloaden, Zutaten einkaufen und Kekse und Weihnachtsgetränke mit Freunden oder Familie zubereiten. Einer genussvollen Adventszeit steht also nichts im Wege.

Autorin: Isabella Auer
Bilder: Fotolia | Mariella Lahodny-Bothe

Hier Rezepte für Kekse und Winterdrinks downloaden!

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