Top 5 Magenbeschwerden

Viele kennen dieses unangenehme Gefühl in der Magengegend. Gerade unmittelbar nach dem Essen kann es zu Magenbeschwerden kommen. Doch die Probleme sind sehr unterschiedlich.

Kleine Magenprobleme hat jeder einmal. Doch wenn gewisse Unstimmigkeiten öfter auftreten, sollte man einen genauen Blick auf die Beschwerden werfen. Die häufigsten Symptome bei Magenbeschwerden sind Übelkeit, Bauchschmerzen, Blähungen, Völlegefühl, Erbrechen und Durchfall. Nicht immer liegt eine chronische Erkrankung, wie bspw. eine Gastritis vor, daher haben wir die Top 5 der häufigsten (nicht-chronischen) Beschwerden rundum den Magen zusammengefasst:

Sodbrennen

Wenn Magensäure durch den unteren Schließmuskel der Speiseröhre zurück in die Speiseröhre fließt, dann kommt es häufig zu Sodbrennen (Pyrosis). Die Folge ist ein brennender Schmerz, der sich vom Magen aus auf die Brust, bis hin zur Kehle verbreiten kann. In der Regel ist Sodbrennen ungefährlich und leicht behandelbar. Tritt es öfter auf, sollte ein Arzt zur genaueren Abklärung aufgesucht werden.

Fettes und sehr kohlehydratreiches Essen kann unserem Magen einige Probleme bereiten.

Magenverstimmung

Nach besonders scharfem oder fettreichem Essen, ist der Magen überfordert und benötigt  mehr Zeit zur Verarbeitung. Die Folge ist oft Übelkeit, allerdings ist das Erbrechen nicht oder nur sehr schwer möglich. Der Bauch fühlt sich sehr fest an. Eine Magenverstimmung hält aber meist nicht lange an und geht bei gesunden Menschen von selbst vorbei.

Verstopfung

Wie bei der Magenverstimmung geht zunächst nichts mehr. Man fühlt sich voll und aufgebläht, aber ein Toilettengang bringt keine Erleichterung. Nur mit großer Anstrengung klappt eine Darmentleerung, allerdings hat man oft schnell wieder das Gefühl, voll zu sein. Häufig treten neben der Verstopfung (Obstipation) auch Blähungen auf.

Übelkeit

Eine Übelkeit kann durch schlechtes Essen, sehr häufig aber auch durch psychische Überanstrengung ausgelöst werden. Das flaue Gefühl in der Magengegend ist einmal stärker, dann wieder schwächer. Bei starker Übelkeit verspürt man Brechreiz. Man will man sich erbrechen, was häufig Linderung schafft. Eine Übelkeit hält meist nur wenige Stunden an.

Bauchschmerzen und -krämpfe

Bauchschmerzen haben zahlreiche Ursachen, nicht immer ist das Essen schuld. Wenn das Ziehen und Stechen in der Bauchgegend sich zu richtigen Krämpfen entwickelt, sollte ein Arzt konsultiert werden. Die meisten Bauchschmerzen gehen aber von selbst vorbei und treten in der Regel auch nicht länger als einige Stunden auf.

Schmerzen in der Magengegend können also sehr unterschiedliche Ursachen und Symptome haben. Vom falschen Essen über zu viel Essen, Stress oder einer Unverträglichkeit – achten Sie bei häufigem Auftreten von Beschwerden auf Ihr Essverhalten. Geht eine Magenbeschwerde nicht nach einigen Tagen von selbst vorbei, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Dieser kann genau abklären worum es sich handelt und auch die richtige Therapie mit Ihnen besprechen.

Autor: Lukas Winter
Bilder: Pixabay

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